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In den französischen und deutschen Bildungssystemen verdeutlicht der ausgeprägte Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und schulischem Erfolg die fortbestehende Reproduktion sozialer Ungleichheiten. Trotz einer ausgeweiteten Bildungsbeteiligung und vielfältiger Reformbemühungen gelingt es der Institution Schule bislang nicht, bestehende Ausgangsunterschiede zwischen Schüler:innen ausreichend zu kompensieren.
Auf Basis einer vergleichenden Analyse untersucht diese neue Ausgabe von PANORAMA die Bedeutung des institutionellen Erbes, die unterschiedlichen Verständnisse von Gleichheit und die zentrale Rolle die den Akteur:innen bei der Umsetzung bildungspolitischer Reformen zukommt. Zugleich werden strukturelle Rahmenbedingungen sichtbar gemacht, die tiefgreifende Veränderungen in den Bildungssystemen beschränken.
Anhand aktueller politischer Maßnahmen, insbesondere experimenteller Reformansätze, wird aufgezeigt, wie sich graduelle Veränderungen innerhalb stark institutionalisierter Systeme anstoßen lassen. Gleichzeitig wird kritisch reflektiert, inwieweit diese Maßnahmen tatsächlich wirksam sind und welche Reichweite ihnen zukommt.
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PANORAMA

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