Deutschlands Zwischenbilanz auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030 fällt ernüchternd aus: 75 % aller Gebäude werden weiterhin fossil beheizt, die Sanierungsquote dümpelt unter 1 % und die Industrie bleibt in vielen Bereichen auf fossile Energie angewiesen. Die Emissionsziele werden deutlich verfehlt, die CO2-Lücke bis 2030 beträgt rund 200 Millionen Tonnen. Während Förderprogramme und politische Maßnahmen wie CO2-Bepreisung, Gebäudeenergiegesetz oder Wärmepumpen diskutiert werden, scheitert die Umsetzung oft an Infrastruktur, hohen Strompreisen und uneinheitlichen Regelungen. Hinzu kommen soziale Schieflagen durch steigende Nebenkosten und teurere Kredite. Im Fokus: Die Chance dezentraler Energiekonzepte, die Rolle der Kommunen und der Streit um Technologiewechsel – von Elektromobilität bis Wasserstoff. Ist Deutschland wirklich fit für 55 oder droht das große Klima-Desaster?
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