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Könnte euch noch einen Karin Kneißel erinnern, die Ex-Ausenministerin, die mit Vladimir Putin-Tanzte
und heute von Russland aus die Propaganda des Kremels verbreitet.
Ich bin Elisalex Henkel Donnersmark und gemeinsam mit Paul Koren und Thomas Winkelmüller
nehme ich euch mit auf unsere Recherche, Kniefall.
Die Radikalisierung der Karin Kneißel ist ein investigativer Podcast von Datum und Happyhouse-Media.
In sechs Folgen rekonstruieren wir Kneißelzweg und zeigen, was ihre Geschichte über Russlands Einfluss in Österreich erzählt.
Die ersten Folgen geht's ab 19. März.
Jetzt abonnieren und reinhören.
Missing link original.
Die Dunkelkammer, der Podcast über die dunkle Seite der Macht,
unterschrocken und investigativ.
Jetztlich willkommen zur 307. Ausgabe der Dunkelkammer.
Mein Name ist Michael Nickbarsch und heute geht's um den OAA von Daumen eine Geschichte an euch.
Seit einiger Zeit gemeinsam mit Fabian Schmidt von Standardarbeiter.
Diese Ausgabe erscheint am 4. April und da erscheint auch Fabians bericht im Standard.
Dazu gleich die Leseempfüllung.
Worum geht's nun im Zentrum dieser Geschichte steht ein OAAF-Manager namens Peter Schöber.
Peter Schöber ist einer von zwei Geschäftsführern von OAAF 3.
Den Kanal gibt's seit 2011 Schöber hat diesen Mit aufgebaut und das sei auch gar nicht streitig gemacht.
Wenn Peter Schöber auf seinen Gehaltszettel blickt, dann tut er das in der Gewissheit,
die Nummer 5 im Ranking der OAAF-Spitzenverdehner zu sein.
Laut dem jüngsten Transparenz-Bericht des OAAF bezog Schöber 2025 ein Jahresgehalt von 311.964 Euroboto.
Dazu kam noch ein nicht näher bezeichneter Nebenverdienst von 917 Euro im Monat.
Damit war Schöber, wie gesagt, die Nummer 5 unter den OAAF-Spitzen verdienen,
einen Rang vor seiner Ko-Geschäftsführerin Kathrin Zierhut Kunz, die auf 283.000 Euro kam.
Garje, Wem, Garje, gebührt.
Wobei, wenn man's genau nimmt, ist OAAF 3 mit ca. 70 Leuten ja mehr so ein KMU,
aber Gott um Betriebsgrößen soll's heute gar nicht gehen.
Es geht vielmehr um Führungsverhalten und um Transparenz.
Es geht um Fragen, die Peter Schöber nicht beantworten will.
Es ist so, 2024 musste der damalige Generaldirektor des OAAF-Holand Weißmann eine Untersuchungskommission einrichten,
und das nach dem Teil schwere Vorwürfe gegen Peter Schöber bekannt geworden waren.
Ich verweise da auf die umfangreiche Berichterstattung im Standard von Ende 2024 anfangen, 2025.
Körm Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von OAAF 3 hatten sich über Peter Schöber beschwert
und die Liste der Vorwürfe, die war lang.
Da ging's um autoritäres Führungsverhalten.
Es ging um Bossing, Mobbing, um Diskriminierung, um herabwürdigende Äußerungen,
um unsachliche redaktionale Einflussnahmen und generell um ein Klima der Angst bei OAAF 3.
So weit bekannt bestreitet Peter Schöber die Vorwürfe und sowieso die Unschutzvermutung.
Wie gesagt, die Fragen, die wir an Schöber hatten, die hat er selbst nicht beantwortet.
Roland Weißmann hat also im Herbst 2024 eine Untersuchungskommission eingerichtet,
die sie hat dann vertrauliche Gespräche mit mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt
und daraus entstand dann schlussendlich ein Bericht, den der OAAF bis heute unter Verschluss hält.
Datenschutz und so.
Muss so viel Peter Schöber, wurde damals ein teilweise problematisches Führungsverhalten bescheinigt.
Was genau damit gemeint war, das blieb immer offen.
Für Schöber änderte sich jedenfalls nicht allzu viel.
Er musste seine bisherige Programmverantwortung im Bereich Kultur an den Kollegen Peter Faeslacher abgeben.
Dann eben wurde die Geschäftsordnung so geändert, dass Personalfragen nur noch im Konsens beider Geschäftsführer entschieden werden können.
Aber Peter Schöber durfte Geschäftsführer bleiben, sein Vertrag läuft noch bis 2027.
Abgesehen davon hat er offenbar auf eigene Rechnung auch Coachings besucht.
Für den damaligen Generaldirektor Weismann war der Fall Schöber damit jedenfalls erledigt.
Detle drauf.
Roland Weißmann ist jetzt aber Geschichte, die Nachfolgerin heißt Inkrituren her,
2017 und 2021 Chefredakteurin von OF3 und Sie spricht neuerdings, viel von Transparenz.
Also haben wir uns gedacht, machen wir die Kauser Schöber noch mal auf und stellen ein paar Fragen.
Ja, was genau hat die Untersuchungskommission damals herausgefunden?
Welches Fehlverhalten wurde im Bericht dokumentiert?
Was ist mit dem Bericht der Kommission geschehen und wer hat diesen überhaupt zu sehen bekommen?
Wie hat der ORF Schöbersteilweise problematisches Führungsverhalten entproblematisiert?
Stimmt das Peter Schöber noch Ende des Vorjahres ORF hinter anderem mitgedroht hat?
Er werde sich die Namen alle Leute beschaffen, die vor der Kommission gegen ihn ausgesagt hatten,
um diese Anschließend zu verklagen.
Und ist Peter Schöber nicht bloß ein Freimaurer, sondern viel mehr der Freimaurer Koordinator im ORF?
Diese und andere Fragen haben wir schriftlicher via E-Mail gestellt.
Wir haben sie an Peter Schöber gerichtet, unabhängig davon hatten wir auch Fragen an das Büro von Generaldirektorin Inkrituren hergeschickt und an weitere Personen.
Peter Schöber hat ihn drei Tappen insgesamt gute zwei Dutzend Fragen von uns erhalten und uns verweckt zu nehmen.
Er hat keine Einzige davon beantwortet.
Er hat aber offenbar unsere Fragen an ihn an das Büro von Generaldirektorin Turen her weitergeleitet
und von da kamen dann teilweise Antworten in Schöbersnahmen zurück.
Er war da wiederum in CC gesetzt.
Wobei die Antworten waren erstens selektiv und zweitens nicht recht ergibig dazu gleich mehr.
Also was wollten wir wissen von Peter Schöber?
Ich les mal Ausduchsweise unseren Fragen an ihn vor.
Wurde ihnen der Bericht der Untersuchungskommission je zugänglich gemacht?
Schöbers Antwort? Keine.
Kennen Sie die gegen Sie gerichteten Vorwürfe an Detail?
Beziehungsweise wurden Sie von der Kommission damit konfrontiert.
Peter Schöbers Antwort?
Keine.
Wie bewerten Sie selbst Ihr Führungsverhalten?
Peter Schöbers Antwort?
Keine.
An dieser Stelle möchte ich ergänzen, das Fabian Schmidt und mir eine umfangreiche OEF
in der Dokumentation vorliegt und die wird uns in Zukunft auch noch über den Fall
Schöbers hinaus beschäftigen.
Sind unter anderem E-Mails, sind Verträge, Memos, Protokolle insgesamt mehr als 1000.
Da teilen, ja in der Datensammlung findet sich unter anderem ein E-Mail,
das eine Betriebsredin von OEF III am 28. November des Vorjahres an mehrere Leute geschrieben hat,
darunter in Generaldirektor Roland Weismann.
An den Personalscheftes OEF wäre Naturimo Witsch und an die Leiterin der Rechtsabteilung.
In diesem E-Mail berichtet die Betriebsredin Folgendes.
Ich sitiere auszugsweise.
Sehr geehrter Herr Generaldirektor Folgendes darf ich Ihnen zur Kenntnis bringen,
verbunden mit der Bitte um künftige Einhaltung der Fürsorgepflicht.
In den letzten Wochen und Monaten haben sich Mitarbeiterinnen von OEF III an mich gewarnt,
mit Hinweisen darauf, dass Peter Schöber klargedrohungen aussprechen.
Angeblich behauptet er, er werde alle Klagen, die bei der Untersuchungskommission des letzten Jahres gegen ihn ausgesagt hätten.
Da er sich bedauerlicherweise erst kürzlich darüber geäußert haben soll,
dass er sich bereits an Herrn Turmo Witsch gewarnt und die herausgabe aller Namen und Aussagen gefordert habe,
halte ich es für notwendig, sie darüber zu informieren.
Selbst wenn wir nicht wissen, wie sich die Gesamtsituation im kommenden Jahr entwickeln wird,
bitte ich Sie dafür Sorge zu tragen, dass die Mitarbeiterinnen von OEF III auch zukünftig geschützt bleiben.
Sie tade Ende.
Die Leute von OEF III, die 2024 gegen Schöber ausgesagt hatten,
die taten das in der Annahme, dass ihre Identitäten steigend vertraulich behandelt werden und das dauerhaft.
Wenn nun ein belasteter Betroffener tatsächlich Zugang zu Namen und Aussagen bekäme,
und diese Leute dann womöglich auch noch rechtlich verfolgt, zum Beispiel wegen Rufschädigung,
dann hätte sich mit dem Aufzeugen von Missständen schnell erledigt.
Dann kannst du dir jede Hinweisgeberkultur auf meinem, zu was geht natürlich gar nicht.
Also haben wir Peter Schöber gefragt, was ja zum E-Mail der OEF III Betriebsrätin sagt.
Hat er tatsächlich beim Personalcheftes OEF Namen und Aussagen von Beschäftigten eingefordert,
die 2024 gegen ihn ausgesagt hatten, die sind da Absicht, diese Leute zu klagen.
Peter Schöber Sandwort?
Keine.
Die Betriebsrätin haben wir auch angefragt.
Sie delten nur mit, dass sie nicht befugt sei, über Firmen in der Abläufe auskunft zu geben.
Ja und wir wollten auch wissen, was eigentlich Roland Weißmann damals unternehmen hat,
nachdem in die Betriebsrätin über die angeblichen Klagsdrohungen von Peter Schöber informiert hatte.
Dazu liegt uns eine Antwort aus der OEF-Generaldirektion vor, ich zitiere daraus.
Herr Schöber wurde darauf hingewiesen, dass es ihm in einem Rechtsstaat freistehe,
sich gegen die aus seiner Sicht kreditschädigenden Vorwürfe zur Werte zu setzen.
Zugleich wurde er um Reflexion ersucht und darauf hingewiesen, dass Äußerungen zu klagen
von Mitarbeitenden Missverständen bzw. bedrohlich empfunden werden könnten.
Sie dauert Ende.
Seitens der Generaldirektion heißt es weitest, dass die Kompleienstelle des OEF zum Schutz der Hinweisgeber und Hinweisgeberinnen
in ihren Berichten darauf achte, dass eine Rückverfolgbarkeit einzelner Personen nicht möglich sei.
Wir wollten vom OEF zu dem Wissen werden und eigentlich Zugang zum Schöber bericht hatte,
abgesehen von Generaldirektor Roland Weißmann.
Zowallt für unser Kenber war der Kreis der Empfänger sehr klein, die Stiftungsritte zum Beispiel,
die haben den Bericht nicht einzinkrennen, jedenfalls nicht.
Der Fragen an die Generaldirektion trifft es zu, dass Generaldirektor Weißmann den Bericht nach einlangen
unter Verschluss genommen hat.
Beziehungsweise hatten andere Personen dazu.
Wenn ja, wer hatten Mitglieder des Stiftungsrads Zugang zum Bericht?
Wenn ja, wer?
Wenn nein, warum nicht?
Die knappe Antwort vom Königelberg, ich zitiere,
wem OEF Generaldirektor Roland Weißmann außerdemst allenfalls Zugang zum Unternehmensbericht gewährt hat, ist nicht bekannt.
Zitatende.
Ja, so viel zur Transparenz.
Die Antwort ist zu dem irreführend, denn natürlich ist in der Generaldirektion des OEF bekannt,
dass der Bericht von Leuten aus der Compliance und aus der Rechtsabteilung erstellt wurde.
Roland Weißmann hat sich dem Bericht ja nicht selbst geschrieben.
Nächster Halt.
OEF 3 Dokumentationen.
Diese gelten ja als ein Markenzeichen des Spartenkanals.
Aber wie hält man es bei OEF 3 mit der redaktionellen Unabhängigkeit?
Am Beispiel einer zweitalligen Dokumentation,
die am 7. November 2023 erst malig aus OEF 3 ausgestrahlt wurde.
Titel die österreichische Arbeiterbewegung.
Uns liegt ein sehr umfangreicher Mehlverkehr zu dieser Dokumentation vor,
die damals von einer externen Wiener Produktionsfirma hergestellt wurde.
Laut dem E-Mailverkehr war die Dokumentation im Spezummer 2023 faktisch fertig,
als sich ein Sendungsvanteutlicher von OEF 3 bei der Filmproduktion meldete,
um nachträglich ein Interview mit Wienz, SBO Bürgermeister Michael Ludwig,
in den Film hineinzurekamieren.
Das war bis dahin nicht nur nie geplant.
Und ich wäre zu dem auch der einzige interviewte Politiker in der Dokku gewesen.
Nicht nur das, der Sendungsvanteutliche hatte die Filmproduktion offenbar kontaktiert,
ohne den eigentlich zuständigen Reaktor bei OEF 3, also den eigenen Kollegen, darüber zu informieren.
Laut der vorliegenden Korrespondenz hatte der Sendungsvanteutliche von OEF 3 damals Druck von oben gehabt.
Demnach hätte ein angebliches OEF 3-Gremium bestehend aus Geschäftsführung und Sendungsvanteutlichen
das Ludwig-Interview damals vehement gefordert.
Der Filmproduzent wiederum fühlte sich dadurch selbst unter Druck gesetzt.
Der blieb aber standhaft. Der wollte kein Interview einfach so machen,
weil er keine Parteiwerbung für die Wiener SBO machen wollte.
Ende 2023 schrieb der Filmproduzent dann an den Sendungsvanteutlichen von OEF 3 das ungeachtet
von Michael Ludwig's Relevanz als Wiener Bürgermeister und seinem historischen Wissen.
Bei vielen Zuschauen der Eindruck entstehen werde diese Dokuser durch, beziehungsweise mit Hilfe der SBO entstanden.
Zitat, dies schadet der Glaubwürdigkeit der Filme und im Endeffekt auch uns als Produktionsfirma.
Die Aufforderung, Michael Ludwig zur Wohnungsnot als ehemaligen Wohnungsstaatrat zu befragen,
lässt mich sehr daran zweifeln, dass es hier nicht doch vor der Gründung,
um die Platzierung seiner Person geht und somit Parteiwerbung ist. Zitat Ende.
Irgendwann bekam dann der eigentlich zuständige OEF 3-Redaktör Wind von der Sache
und beschwertet sich bei Peter Schöber und dem Sendungsvanteutlichen.
Ich zitiere aus dem Mehl des OEF-Redaktörs an seine Vorgesetzten.
Ich habe über den Umweg der Produktionsfirma erfahren,
dass es mutmaßlich einen Interventionsversuch gegeben haben soll,
in dem im Grunde abgenommen und fertigen Film zur österreichischen Arbeiterbewegung
Michael Ludwig als einzigen Politiker zur Intervion und hineinzuschneiden.
Ich bin für diesen Zweiteiler der inhaltlich verantwortliche Redaktör.
Ich möchte festhalten, dass ich von dieser Angelegenheit nichts gewusst habe.
Ich hätte einem Interview mit dem Bürgermeister in diesem Film nicht zugestimmt,
weil es inhaltlich in keiner Weise passend ist.
Ich distanziere mich von diesem inhaltlichen Wunsch und auch von der Vorgehensweise,
wie er hätte umgesetzt werden sollen.
Ich möchte, dass das dokumentiert ist und dass ich damit auch nicht in Verbindung gebracht werde.
Dass Michael Ludwig für diesen zweiteiler Interviewt werden soll,
ist keine redaktionelle Entscheidung.
Alleine die Kontaktaufnahme mit dem Regisseur und der Produktionsfirma
stellt einen Bruch des Redaktionsstaduts da,
auf das ich mich hin mit berufe.
Sie dauert Ende.
Dazu liegt auch eine antwort, eine damalige antwort des Sendungsvans
Antwortlichen vor.
Er schreibt an seine Kollegen unter anderem.
Wir geben, wie du weißt, bei vielen Produktionen redaktionelle Anregungen
und diskutieren darüber auch mit Produzenten und Gestaltern.
Im Gegenständlichen Fall gab es keine Intervention.
Von wem auch immer und es würde auch kein Druck ausgibt,
weder auf mich noch von mir.
Auch wenn du den Film betreut hast,
bleibt es meine Rechte als Sendungsverantwortlicher der betreffenden Sendeleiste
mich mit Produzenten und Gestaltern zu inhaltlichen und gestalterischen Themen auszutaschen.
Ein Bruch des Redaktörsstaduts wie du schreibst,
liegt deswegen nicht vor.
Sie dauert Ende.
So oder so landete der Fall schließlich auch beim Redaktörsrat
des ORF und in der Letztfassung des Films gab es dann kein Interview mit Michael Ludwig.
Bei der Präsentation des Films war der Wiener Bürgermeister dennoch persönlich anwesend.
Der ORF 3-Redaktör, der damals protestierte,
der arbeitete heute übrigens nicht mehr für den Sender.
Er war auch Betriebser und wurde nach einer Harden auseinandersetzung
um eine nicht genimmigte Nebenbeschäftigung entlassen.
Von Peter Schöber wollten wir wissen, ob er es war,
der das Interview mit Michael Ludwig so vehement gefordert hatte
und ob es öfter einmal externe Filmproduzenten braucht,
um den ORF von seinen Unabhängigkeitsgebot zu erinnern.
Peter Schöbers antwort keine.
Diese Frage hat er für die ORF-Generaldirektion beantwortet.
Ich zitiere, für die ORF-Programme gelten sehr genau definierte redaktionelle Regulative.
Der ORF geht davon aus, dass diese auch bei der angesprochenen Produktion eingehalten wurden.
Sie da dende.
Offenbar gab es aber doch Handlungsbedarf, den der ORF schreibt auch,
dass seit einer Organisationseinderung nur mehr alle Redaktionen bei ORF 3 unter einer unabhängigen
und weisungsfeindredaktionelle Leitung stehen.
Und das ist damit auch keinen direkten Durchgift der ORF-3-Geschäftsführung
mehr im Programmfragen geben.
Das heißt, im Umkehrschluss, dass es diesen direkten Durchgiftergeschäftsführung
im Programmfragen zuvor schon gegeben hat.
Ein weiteres Beispiel wieder geht zu meiner ORF-3-Doku wieder
um eine externe Filmproduktion.
Dieses mal eine andere, aber die Geschichte ist ähnlich.
Und in dieser anderen Doku, in der kommt Michael Ludwig auch tatsächlich vor.
Am 3. Dezember 2023 lief auf ORF-3 erstmals der Film ganz wie in 40 Jahre Donor Insulfest.
Auch diese Doku war externe hergestellt worden.
Der ORF hat sich an der Produktion laut einem vorliegenden CO-Produktionsvertrag
mit 60.000 Euro beteiligt.
Das gesamte Budget war mit 200.000 Euro veranschlagt worden.
Als weitere große Finanziers in dem Projekt werden in dem Vertrag
die staatliche RTR über den Fernseh von Austria mit 60.000 Euro genannt
und eine Tochterfirma des Echo-Media-Houses mit 72.000 Euro.
Das Echo-Media-House hat seinerseits gute und gewachsene Beziehungen zu Wiener SPÖ.
Aufseiten des ORF hatten diesen CO-Produktionsvertrag im Mai 2023 jedenfalls Peter Schöber
und seine Geschäftsführer Kollegin Kathrin Zihutkons unterschrieben.
Das Wiener Donor Insulfest ist eine Erfindung der Wiener SPÖ
Fair enough von dem Hinweis kommt man in einer Dokumentation natürlich nicht vorbei.
Aber wenn es nach den Worten des damals zuständigen ORF-3-Redakteurs geht,
dann wäre der Film eigentlich nicht sämtbar gewesen,
auch und gerade deshalb weiler, ich zitiere, übertrieben SPÖ lastig sei.
Ich habe mir den 53-minütigen Film in der Vorbereitung dieser Episode angeschaut,
sagen wir so.
Die Präsenz, die mich erlutig im Film zur Arbeiterbewegung nicht hatte,
die hat er dafür im Film 40 Jahre Donor Insulfest durchaus
und er ist nicht der einzige Wiener SPÖ-Politiker, der in Wort und Bild vorkommt.
Ja, auch dieser Film, der sorgte vor der Ausstrahlung ORF in der Ernführdiskussionen
und wie schon zuvor bei der Dokuh zur Arbeiterbewegung landete auch diese Sache irgendwann
beim Redakteursrat des ORF.
Und es liegt auch dazu im Elkosponenz vor und daraus geht hervor,
dass die Donor Insulfest die Dokuh über das Donor Insulfest
ohne Einbindung der ORF-3-Redaktion entstanden war.
Das zumindest schrieb eine ORF-3-Redakteurin am 7. November an den Redakteursrat
ich zitiere wieder.
Es gab weder eine Treatmentabnahme noch eine Rohschnittabnahme seitens unserer Redaktion.
Die bereits fertiges Sendung wurde an den zuständigen Redakteurswecks Endabnahme am 5. Oktober übergeben.
Dieser war von der Produktion wenig beeindruckt und befandt diese als nicht sendbar,
was er der Produktionsfilm auch mitteilte.
Einerseits weil die Text bildschereständig auseinanderkraft, andererseits weil übertrieben SPÖ-Lastig.
Zitatende.
Präsentiert wurde der Film zum Donor Insulfest am 21. November 2023 in der Wiener Unterkringer Brauerei
und als Gastgeber traut ein Gewisser Michael Ludwig in Erscheinung.
Aber sagt Peter Schöber dazu, wer hat die Ausstrahlung einer Dokumentation genehmigt,
die der zuständige Redakteurs nicht sendbar, weil übertrieben SPÖ-Lastig eingestuft hatte?
Peter Schöbers antwort.
Keine. Dafür hat sich die ORF-Generaldirektion dazu geäußert,
wo bei der Antwort dieselbe ist, wie schon bei der Dokuzerbeiterbewegung
für die ORF-Programme gelten sehr genau, definierte redaktionelle regulative DOF geht davon aus,
dass diese auch bei der angesprochenen Produktion eingehalten wurden.
Wir haben uns übrigens auch im Büro des Wiener Bürgermeisters erkundigt,
eine Anfrage geschickt und wurden unter anderem wissen, wie Michael Ludwig zu Peter Schöber steht.
Antwort des Wiener Bürgermeisters? Keine.
Was auch immer Peter Schöber und Michael Ludwig verbindet,
die Freimaurerei sei hier jedenfalls erwähnt, denn beide sind sie Freimaurer.
Zum Wirken und zum Selbstverständnis dieses Männerbundes habe ich zwei Podcasts
mit meinem Kusser Peter Kneiger gemacht, einem ehemaligen Freimaurer.
Nachzuhören in den Tunkelkammerepisoden 170 und 182.
Ganz unabhängig davon ist vor mehr als einem Jahr ein Blog entstanden,
dessen Urheber bis heute anonym sind.
Und auf diesem Blog werden wiederkehrend Beiträge zu Freimaurerbrüdern veröffentlicht
und einer der bisher abgehandelten ist eben auch Peter Schöber.
In einem am 12. September 2025 veröffentlichten Beitrag,
heißt es von der anderen, Schöber seimittelt der Lose zu den drei Rosen
und zu dem der Freimaurer Koordinator im ORF.
Im Beitrag werden darüber hinaus unbelegte und als ehrenrörege Behauptungen aufgestellt,
die mir den rechtlich sehr problematisch sind,
ich werde deshalb nicht wiedergeben.
Aber was sagt Peter Schöber dazu?
Ist er ein Mitglied der Lose zu den drei Rosen?
Ist er Freimaurer Koordinator im ORF?
Hat er mit den Betreibern der Seite Kontakt aufgenommen?
Diesen eine Aufforderung zum Unterlassung oder zur Richtigstellung
oder Gegendarstellung übermittelt beziehungsweise andere
rechtliche Schritte ergriffen und gab es dazu eine Reaktion seitens der Betreiber?
Peter Schöbers Antwort auf alle diese Fragen erraten.
Keine. Dafür hat die Generaldirektion darauf,
wenn er Antwort in Schöbers Namen geschickt und die lautet, wie folgt,
die unbelegten und anonymen Behauptungen auf der von innen angeführten Website
kann der ORF nicht überprüfen und kommentiert sie daher auch nicht.
Peter Schöber weiß, sie zurück und behält sich rechtliche Schritte dagegen
und gegen deren mediale Verbreitung vor.
Ich lese hier heraus, dass Schöber keine rechtlichen Schritte ergriffen hat,
jedenfalls bisher nicht.
An diesem Punkt mache ich Schluss für heute.
Ich darf aber ankündigen, dass der ORF hier in Zukunft öfter mal ein Thema sein wird.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Das war die heutige Ausgabe der Dunkelkammer.
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Vielen Dank fürs Zuhören.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Die Dunkelkammer – Der Investigativ-Podcast



