US-Vizepräsident JD Vance übernimmt derzeit den schwierigsten Auftrag,
den US-Präsident Donald Trump zu vergeben hat. Er soll einen Frieden mit
dem Iran schließen, obwohl er von Anfang an dem Krieg gegen den Iran
skeptisch gegenüberstand. In Islamabad wird Vance nun erneut die
US-Delegation für weitere Friedensgespräche leiten. Die am Mittwoch
auslaufende Waffenruhe mit dem Iran steht infrage – und mit ihr
womöglich Vance' politische Zukunft. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
spricht in dieser Folge über Chancen und Risiken von Vance' Einsatz.
Wegen des Irankriegs gibt es eine weltweite Energiekrise, die auch die
Luftfahrtbranche unter Druck setzt. Am Montag beriet deshalb
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit Vertretern von
Flughäfen, Fluggesellschaften und Flugverbänden über die
Kerosinversorgung. Auch am Montag war Reiche auf der Hannovermesse
unterwegs. Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Ressorts Politik
und Wirtschaft, hat sie dort beobachtet und berichtet, wie selbstbewusst
die Ministerin auftritt.
Die Zahl der in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten
in Deutschland ist zum ersten Mal seit vier Jahren gesunken, allerdings
stieg die Zahl der Vergewaltigungen im Vergleich zum Vorjahr.
ZEIT-Politikredakteurin Nina Monecke erklärt, was für den Anstieg bei
den erfassten Sexualverbrechen verantwortlich sein könnte.
Und sonst so? Helsinki hat ein neues Wahrzeichen.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
US-Vizepräsident: »Wenn es nicht klappt, gebe ich JD Vance die Schuld«
Verhandlungen zum Irankrieg: Iran lehnt weitere Verhandlung mit den USA
offenbar ab
Katherina Reiche: Jetzt geht sie auch Merz zu weit
Kerosinversorgung: Wirtschaftsministerin Reiche streitet drohenden
Kerosinmangel ab
Treibstoffversorgung: Merz plant Sitzung des nationalen Sicherheitsrates
zur Energiekrise
Kriminalstatistik 2025: Zahl gemeldeter Vergewaltigungen ist deutlich
gestiegen
Kriminalstatistik 2025: Sie soll viel erklären. Doch sie hat Schwächen
Polizeiliche Kriminalstatistik: Grüne warnen vor pauschaler
Schuldzuweisung an Migranten
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