Wenn ein Profi-Fußballverein bisher Geld brauchte, holte er sich einen
oder mehrere große Investoren, und verkaufte ihnen ein paar Anteile.
Der Milliardär Klaus-Michael Kühne zum Beispiel hält über seine Kühne
Holding AG gut 13 Prozent an der Fußball AG des Hamburger Sport-Vereins.
Theoretisch könnte also auch der FC St. Pauli seine Profiabteilung
ausgliedern und Großinvestoren beteiligen.
Doch für den Verein galt diese Variante als ausgeschlossen (sie
fürchteten zu viel externen Einfluss) – aber Geld brauchte man dennoch
dringend. Also hat man sich für einen ziemlich ungewöhnlichen Schritt
entschieden: Der FC St. Pauli gründete eine Genossenschaft. Vom 10.
November an kann nun jeder, der möchte, für einige Hundert Euro einen
Teil des Erstligaclubs erwerben.
Aber was ist eigentlich nochmal gleich eine Genossenschaft? Und warum
war das bisher so unvorstellbar für einen Profi-Fußballverein? In der
neuen Folge des Elbvertiefungs-Podcasts unterhält sich Host Maria
Rossbauer mit der Wirtschaftsexpertin der ZEIT:Hamburg, Kristina Läsker,
über diesen weltweit einmaligen Schritt. Sie sprechen darüber, was St.
Pauli mit den 30 Millionen Euro, die der Verein einnehmen will, anfangen
will, was der Verein damit eigentlich erreichen will – und wer nun schon
dabei ist, diese Idee nachzumachen. Und natürlich geht es auch darum, ob
sich ein Genossenschaftsanteil beim FC St. Pauli als Geldanlage lohnt.
Jede Woche unterhalten sich entweder Maria Rossbauer oder Florian
Zinnecker, die zusammen das Hamburg-Ressort der ZEIT leiten, mit einer
Kollegin oder einem Kollegen über eine Frage, die die Bewohnerinnen und
Bewohner der zweitgrößten Stadt Deutschlands umtreibt – mal ernst, mal
locker, immer prägnant und persönlich. Und nie länger als 30 Minuten.
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