In Solingen wurden am Freitag drei Menschen bei einem Messerangriff
getötet. Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) hat sich zu dem
Anschlag bekannt. Es ist das erste Mal seit acht Jahren, dass es den
polizeilichen Behörden in Deutschland nicht gelungen ist, einen Anschlag
des IS zu vereiteln. Nun hat der IS ein Video veröffentlicht, das
angeblich den Täter von Solingen zeigt. In dem anderthalbminütigen Clip
hält ein vermummter junger Mann ein Messer in die Kamera und leistet dem
Anführer des IS einen Treueeid. Er sagt, der Anschlag sei ein Racheakt
für die Tötung von Muslimen in Syrien, Irak und Bosnien sowie für die
"Menschen in Palästina", die mit der Unterstützung von "Zionisten"
Massaker erleiden müssten. Könnten solche Anschläge nun wieder häufiger
passieren? Yassin Musharbash aus dem Investigativressort von ZEIT und
ZEIT ONLINE sagt: "Die Gefahr war nie weg." Im Podcast spricht er
darüber, wie man diese Art des Terrorismus verhindern kann.
Am Samstag wurde der Gründer von Telegram, Pawel Durow, in Paris
festgenommen. Die französischen Behörden werfen ihm vor, nicht genug
gegen kriminelle Aktivitäten auf der Plattform unternommen zu haben.
Außerdem soll Durow sich geweigert haben, mit den
Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten. Mehr über den russischen
Milliardär erfahren Sie im Gespräch mit Eva Wolfangel aus dem
Digitalressort von ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Der erste privat finanzierte Weltraumspaziergang.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
[email protected].
Weitere Links zur Folge:
Attacke in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest
bekannt ist
Messengerdienst: Telegram-Chef Pawel Durow in Frankreich festgenommen
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