Loading...
Loading...

Wir kommen auf meinem Kanal und zu einem neuen Video.
Es heißt, Sküller und Karriptis, die inflationärer Rezession.
Und wenn Sie das Thema interessiert, dann lesen Sie am besten den Boom und Bastreport,
alle Informationen auf BoomBastreport.com.
Und jetzt geht es los mit Sküller und Karriptis, die inflationärer Rezession.
Zur Zeit arbeite ich eine 51. Ausgabe des Boom- und Bastreports.
Es sind zwar noch einige Tage bis zur Veröffentlichung am 26. März.
Und noch nicht alle Themen sind Druckfertig ausgearbeitet.
Dennoch möchte ich vorab ein wichtiges Thema ganz kurz ansprechen und versuchen, es zu beleuchten.
Wer die Episode 447 auf diesem Kanal angesehen hat, der erinnert sich vielleicht an den Titel.
Sie lautete der perfekte Sturm.
Es ging in dieser Episode um eine erste Einschätzung der Folgen des Energiepreis-Shocks
für Aktien, Zinsen, Inflation Gold und Silber.
Ich möchte an dieser Stelle das Thema Inflation noch etwas näher beleuchten.
Denn hier liegt quasi der Schlüssel für das, was künftig geschieht.
Und das, was ich aufzeigen werde, ist quasi ein auswegloses Übel,
das sich durch Sküler und Karriptes versinnbildlichen lässt.
Sie erinnern sich vielleicht.
Der griechische Held- und Dysäus muss mit seinem Schiff durch eine Meeresänge hindurch.
Dort hausensküler und Karriptes.
Sküler ist ein sechsköpfiges Monster, das in einer Felsenhöhle lebt
und sehleute vorbeifahren, dass Schiffe verschlingt.
Karriptes ist ein totbringender Wasserstrudel der dreimal am Tag,
dass mehr Wasser einsaugt und wieder ausspuckt,
wodurch Schiffe in die Tiefe gezogen werden.
Egal, wie Odysseus sein Schiff steuert, er und seine Männer
können nicht ganz den totbringenden Monstern entkommen.
Sie haben nur die Möglichkeit, sich für das geringere Übel zu entscheiden,
also entweder näher an Sküler oder an Karriptes vorbeizusegeln.
Und ganz ähnlich sieht es in der Weltwirtschaft aus.
Eine infationäre Rezession ist alles andere als unwahrscheinlich.
Die bereit sichtbare Folge des Iran-Krieges ist ein gigantischer Energiepreis-Shock.
Das Energieangebot in Form von ins besonderer Erdöl und Erdgas hat sich weltweit stark verknabbt.
Die Preise für diese und verwandte Energieträger sind gewaltig in die Höhe geschossen.
Die Energiekosten sind damit zu einem extremen Belastungsfaktor
für Konsumenten und Produzenten geworden.
Auch ist die Versorgung mit Öl und Gas in vielen Volkswirtschaften schwer gestört.
Man denke hier insbesondere an zum Beispiel China, Indian Japan, Südkorea,
auch Pakistan, Thailand, Philippinen, Bangladesh.
Viele Marktbeobachter und Investoren fürchten nun den Ausbruch hoher Inflation oder eine Hochinflation.
Also eine starke Verteuerung der Güterpreise aufbreiter Front.
Vielleicht so dramatisch wie in den frühen 1970er und 1980er Jahren der ersten und zweiten Ölpreiskrise.
Und zu einem Güterpreisanstieg wird es auch ganz bestimmt dann kommen,
wenn die Energiepreise auf den erhöhten Niveaus verharen beziehungsweise noch weiter ansteigen.
Zu bedenken ist allerdings an dieser Stelle
beim Energiepreis Schock handelt es sich um einen kosten Schub-Effekt.
Er wirkt wie ein negativer Angebot-Schock.
Die bisherige Produktionsmenge kann nur noch zu erhöhten Preisen angeboten werden.
Das wiederum zerstört, sprichwörtlich, Nachfrage.
Konsumenten und Produzenten müssen, wenn sie die gleiche Energiemenge verbrauchen wollen,
auf den Kauf anderer Güter verzichten.
An das ausgedrückt, der Energiepreis Schock, wenn er anhält, sich verschärft, macht die Menschen ärmer
und erführt zu einer Wachstumsabschwächung, beziehungsweise in eine Rezession.
Doch die Zentralbankräte haben den Kapitalmärkten bereits signalisiert,
sie werden wahrscheinlich die Leitzinsen anziehen,
weil die erhöhten Energiepreise die offiziellen Inflationszahlen sehr wahrscheinlich in die Höhe treiben.
Zwei drunden Effekte sollen dadurch verhindert werden.
Das also steigende Energiekosten zu sagen wir Lohn- und Mietpreissteigerungen führen.
Wie gesagt, ein solcher Preisauftriebs-Effekt ist in der Tat sehr wahrscheinlich.
Zumindest in der kurzen Frist schlagen sich nun einmal erhöhte Energiepreise
in den statistischen Preis Indices niederführen, zu erhöhten Steigerungsraten.
Doch auch wenn für viele das angekündigte Zins-Erhöhungsmanöver der Zentralbankräte
auf den ersten Blick verständlich und vielleicht richtig erscheint.
Es ist die falsche Politik-Reaktion.
Sie bürgt sogar das Risiko aus einer großen Krise,
eine noch viel größere Krise zu machen.
Und hier ist die Erklärung dafür.
Wenn die Geldmengen weiterhin moderat wachsen in den USA liegt,
beispielsweise die Geldmengen im Zweidärzeit um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr,
im Euroraum bei 3,3 Prozent, in Japan bei 1,7 Prozent, in China bei 9 Prozent,
kann der Konsumentenpreisindex zwar in der kurzen Frist ansteigen,
aber die erhöhten Energiepreise erzwingen dabei,
wie bereits gesagt, eine Nachfrage rückgang bei anderen Gütern.
Deren Preiszuweckser werden dadurch gedämpft,
bzw. die Preise vieler anderer Nicht-Energie-Güter gehen zurück.
Solange also die Geldmengen nicht stark steigt, nicht stark zunehmend,
tritt ein Verarmungseffekt ein, aber kein dauerhafter Inflation schub
oder gar eine fortgesetzte Hochinflation wird die Folge sein.
Doch wenn die Zentralbankräte in diesem Umfeld die Zinsen anheben,
dadurch die Kreditnachfrage zurück drängen,
dann nimmt auch das Geldmengen-Wachstum ab.
Und dadurch wird absehbar die retzessive Entwicklung verschärft,
die von steigenden Energiekosten ausgeht.
Der Inflationsanstieg wird allerdings dadurch vermutlich etwas gemäßigt.
Das Ganze ist so etwas wie eine Vollbremsung, ein heftiger Tritt auf das Bremspedal
und die Gefahr ist, um im Bild zu bleiben.
Das durch das Bremsmanöver der Fahrer durch die Windschutzscheibe geschleudert wird.
Und es ist noch etwas an dieser Stelle zu beachten.
Die Weltwirtschaft ist schwer, im Grunde hoffnungslos hoch verschuldet.
Eine Rezession würde daher sofort und unmittelbar zu erhöhten Zweifeln
an der Kreditqualität vieler Schuld nachführen.
Und diese Sorgen würden sicherlich noch verstärkt, in dem Fall,
in dem die Zentralbanken die Leitzinsen erhöhen.
Eine neue Kreditkrise würde vermutlich losgetreten.
Solch ein Szenario läuft, folglich auf einen perfekten Sturm hinaus.
Steigende Zinsen, eine erneute Kreditkrise, die von einer anhaltenden Rezession begleitet wird,
kann sogar das weltweite Fiat-Geldsystem zusammenfallen lassen.
Das gefährliche Risiko-Szenario ist also,
die Energiepreise bleiben erhöht, steigen weiter,
und die Zentralbanken heben die Zinsen an, bei nahezu unveränderten Geldmengen.
Wirtschaft und Finanzmärkte würden absehbar einbrechen.
Das Entspannungs-Szenario wäre, die Energiepreise gehen zurück,
weil der Krieg zu einem raschen Ende kommt.
Die Zerstörungen von Produktions- und Transportwegen hört auf.
Und die Zentralbanken lassen die Leitzinsen unverändert.
Es käme hier vermutlich lediglich zu einer Wachstumsverlangsamung
und die Chance bliebe, dass die Aktienmärkte und Rohstoffmärkte im Zuge erhöhter Preis-Wolatilität
natürlich im Trend weiter ansteigen.
Man erkennt schon an dieser Stelle, dass ganze ist äußerst kompliziert und unübersichtlich.
Und in der Tat, die Weggabelung, an der sich die Weltwirtschaft
und die Kapitalmärkte jetzt befinden, ist eine ganz besonders kritische.
Besonders problematisch, die Zentralbankräte haben einen großen Anreiz,
die Zinsen jetzt anzuhäben.
Denn damit signalisieren sie der Öffentlichkeit, man ginge gegen die Inflation vor.
Zudem ermutigt das kainsianische Denken, das in den Zentralbanken vorherrscht,
zu genau soll ich einer Zinsreaktion.
Zumai auch die Zentralbankräte, die Verantwortung für die recessive Wirkung,
die ihre Geldpolitik nach sich zieht, anderen Faktoren zugeschrieben werden kann und vermutlich auch wird,
wie vor allem den steigenden Energiepreisen.
Doch steigende Zinsen sind so etwas wie die brennende Lunde an einem Pulverfass.
Denn kommt es zu einer Kreditkrise, zu einer tiefen Rezession,
besteht die akute Gefahr, dass das bisher inflationäre Fiat-Geldsystem
sprichwörtlich in den Rückwärtsgang schaltet.
Banken verknappen das Kredit angebot,
fordern Kreditnehmer auf, ihre fälligen Kredite zurückzuzahlen
und die Geldmenge wächst nicht weiter an, beziehungsweise sie beginnt zu schrumpfen.
Diese monetäre Entwicklung erzwingt dann einen Verfall der Güterpreise auf breiter Front.
Vor allem die Vermögenspreise wie Aktien, Häuser, Rohstoffe fallen, es kommt also zur Deflation.
Und spätestens solch eine Entwicklung kann dann und wird wohl die Zentralbankräte
de facto letztlich dochzwingen, die Geldschleusen weiter denn je zu öffnen.
Schwankende Schuldner vor allem, Schwankende Staaten und Banken und auch Großunternehmen
mit neuem Geld auszustatten.
Beispielsweise in dem sprichwörtlich Helikoptergeld ausgegeben wird,
die Konsumenten Konsumgutscheine erhalten, finanziert mit neu geschaffenem Geld.
Firmen, Subventionen bekommen, finanziert ebenfalls mit der elektronischen Notenpresse.
Das also im Zeitfahrt betrachtet letztlich so etwas wie eine inflationäre Rezession resultiert.
Wo man also nicht zwischen Sküller und Korriptes wählen kann, sondern Bekanntschaft mit beiden machen muss.
Der Investor, der bis hierhin die dagelegte Problematik erkannt hat,
der ist so denke ich bereits einen großen Schritt weiter.
Und er wird auch erkennen, dass die Dauer des Energiepreisshocks und die Reaktion der Zentralbankräte
auf den Energiepreisshock von entscheidender Bedeutung sind für das, was in den kommenden Monaten
in den Wirtschaften, in den Finanzmärkten passieren wird.
Und wer mehr wissen möchte, wer das ganze Bild kennenlernen will, dieses Video liefert ja nur einen recht kurzen Einblick,
und wie man letztlich als Investor in diesem Umfeld operieren kann und sollte,
in welche Essensmann investieren sollte und in welche nicht, der ließt am besten Dr. Paulides Boom und Bastreport.
Alle Informationen finden sie auf BoomBastreport.com.
Die neue, die 51. Ausgabe erscheint am 26. März, nicht verpassen.
Und jetzt bedanke ich mich für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit und verabschiede mich mit einem kurzen Werbeklipp.



