Was heißt es heute, konservativ zu denken? Um dieser Frage nachzugehen, hat sich Dennis Chiponda zwei Gäste eingeladen: Nora Zabel und Ruprecht Polenz.
Zabel ist 29 Jahre alt, stammt aus Ostdeutschland und engagiert sich in der Kommunalpolitik der CDU. Sie hostete außerdem selbst einen Podcast („Womensplaining“), schreibt für Die Zeit und Cicero und hat in diesem Jahr ihr erstes Buch veröffentlicht.
Polenz wurde 1946 im sächsischen Großpostwitz geboren; seine Familie verließ jedoch in seiner Kindheit die DDR. Er war langjähriger Bundestagsabgeordneter, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und Generalsekretär der CDU. Mit Compass Mitte hat er kürzlich eine Plattform innerhalb der CDU mitbegründet, die einen Kurswechsel der Partei fordert: Eine stärkere soziale Ausrichtung und die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD.
Im Podcast sprechen sie darüber, was Konservatismus für sie bedeutet. Warum braucht eine Demokratie konservative Stimmen? Welche Strategien verfolgt die CDU im Umgang mit Rechtsextremismus und der AfD? Und was wünschen sich beide von ihrer Partei?