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Brücken (Bridges) zu DeFi-Anwendungen stellen ein erhebliches Risiko für Blockchain-Wallets dar. Diese digitalen Verbindungsstellen ermöglichen es, Kryptowährungen von einer Blockchain auf eine andere zu übertragen – und sind dadurch ein beliebtes Angriffsziel für Hacker. Erst kürzlich wurde beim Staking-Anbieter KILN eine gravierende Sicherheitslücke bekannt, über die bei Nutzern der Krypto-App SwissBorg Millionenbeträge entwendet wurden. Solche Fälle verdeutlichen, wie verletzlich selbst große und etablierte Plattformen sind.
Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ich Anfragen zu unbekannten Token erhalte, die plötzlich in Hardware-Wallets wie dem Ledger oder in mobilen Wallets wie MetaMask auftauchen. Ebenso häufig werde ich auf neue Blockchain-Projekte, Presales, Airdrops oder ICOs angesprochen, die vermeintlich attraktive Investmentchancen versprechen. Leider häufen sich die Schadensmeldungen von Nutzern, die unbedacht mit diesen Token interagieren oder gefährliche Freigaben in ihren Wallets erteilen. Oft geschieht dies, ohne dass sich die Betroffenen der Tragweite dieser Transaktionen bewusst sind.
Wallet-Anbieter, DeFi-Protokolle, Smart Contracts und Blockchain-Brücken geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Daher möchte ich Sie in dieser Podcast-Folge nicht nur für diese Risiken sensibilisieren, sondern Ihnen auch ein wichtiges Werkzeug an die Hand geben.
Wenn Sie eine dezentrale Anwendung (dApp) wie eine DEX oder einen NFT-Marktplatz nutzen, erteilen Sie der Anwendung meist eine sogenannte „Approval“. Das ist eine dauerhafte Freigabe, mit der diese dApp berechtigt wird, bestimmte Token in Ihrer Wallet zu bewegen. Vielen Nutzern ist nicht klar, dass solche Genehmigungen oft zeitlich unbegrenzt bestehen bleiben – selbst dann, wenn die dApp schon lange nicht mehr verwendet wird. Das birgt ein enormes Risiko: Wird der Smart Contract später kompromittiert oder handelt es sich um ein betrügerisches Projekt, können Ihre Token ohne weitere Bestätigung abgezogen werden.
In meiner aktuellen Episode von „Millers Kryptowoche“ erkläre ich, welche grundlegenden Sicherheitsanforderungen Sie beachten sollten, wie Sie diese Freigaben überprüfen und zurücksetzen – und damit Ihre digitalen Werte optimal schützen können.
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