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Jetzt klären wir hier mal die Rollen! Eigentlich ist dieser Podcast nämlich eine Therapie-Session. Oliver Ulbrich kümmert sich um den Pflegefall Christian Krug – oder so ähnlich?!
Christian hat wieder ein Highlight vorbereitet. Langsam sollte Oliver auch mal was Positives erzählen, der hat ja nur Lowlights... vielleicht schafft er es ja in der nächsten Folge!
Christian ist auf jeden Fall sehr glücklich, dass er endlich wieder auf Konzerte gehen kann und dadurch auch mal andere Leute trifft, als sonst in seinem Berater-Alltag. Und um’s Leute treffen geht es auch in der Folge, nämlich um Remote Work vs. Office-Work.
Ja, was ist denn nun? Viele Unternehmen schreien danach, die Leute wieder ins Unternehmen zu bekommen und wollen das Home Office wieder verkürzen oder ganz abschaffen. Viele Mitarbeitende wollen aber gerne weiter zuhause arbeiten.
Im Endeffekt argumentiert jeder so, wie es passt, oder nicht? So auch Oliver und Christian.
Denn Oliver findet das total schön, remote zu beraten, mag es aber auch, einmal im Monat gemeinsam zusammenzukommen und sich „in echt“ zu sehen. Er ist Fan des hybriden Modells.
Außerdem echt cool: Du musst beim Einstellen nicht mehr darüber nachdenken, wo derjenige herkommt und bist dadurch viel flexibler. Christians Lösung dafür: Unternehmenswohnungen, so wie es früher auch Arbeiterwohnungen neben der Fabrik gab.
Warum eigentlich nicht? Irgendwie müssen Unternehmen ja innovativ werden, um Fachkräfte zu kriegen! Oliver haut da mit der Realismus-Keule gegen: Er ist Teilzeit-Alleinerziehend und würde für den Job auf keinen Fall mehr umziehen.
Christian findet das übrigens super, wieder beim Kunden vor Ort zu sein und sieht sehr viele Vorteile. Die persönliche Kommunikation ist wichtig und er sieht, dass in Meetings viele ihre Business-Maske aufhaben – beim Mittagessen ohne Chef sieht das dann wieder ganz anders aus. Und wenn alle an ihre eigenen Kaffeemaschinen gehen, dann kriegt man den Austausch halt nicht so hin.
Aber die Lebensrealität passt oft nicht mehr. Kinder, Pflege... Dazu kommt der Cultural Fit: Du kannst nicht alle ins Büro zwingen und wenn Du welche zwingst, dann wird die Stimmung im Team schlechter.
Sei vor allem nicht verlogen: Ist die Stelle remote ausgeschrieben und im Vorstellungsgespräch wird sie zu 3 Tagen Präsenz-Arbeit, ist das unfair.
Remote-Work ist halt auch noch inklusiver, weil es für Menschen, die eine Behinderung haben, ein riesiger Kraftakt ist, ins Büro zu kommen.
Viele Diskussionen, aber die Frage ist: Sind wir Rudeltiere? Und was hat das Saarland damit zu tun?
Klartext eben.
▬▬▬▬▬▬ Profile und Links: ▬▬▬▬
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
▬▬▬▬▬▬ Timestamps: ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
00:00:00 Rollenverteilung
00:01:47 Christians Highlight
00:04:02 Remote oder ins Office?
00:09:45 Christian will zum Menschen
00:13:55 Missverständnisse im Digitalen
00:18:26 Brauchen wir ein Rudel?
00:24:02 Lebensrealität
00:28:22 Das von Bayern besetzte Franken
00:28:56 Wohnungen als Benefit
00:31:09 Das Saarland
00:32:24 Wie sieht die Zukunft aus?
00:40:49 Umziehen geht nicht immer
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