Wer im Nahen Osten oder in Lateinamerika mit Russland verbündet ist,
scheint neuerdings gefährlich zu leben: In Syrien führte Wladimir Putin
mit Baschar al-Assad Krieg gegen die Bevölkerung, die russische
Luftwaffe bombardierte Krankenhäuser und Schulen, zerstörte Aleppo. In
Venezuela hatte Moskau einen engen ideologischen Freund, investierte
Milliarden und hatte Anteile an Ölfeldern. Und Iran war einer der
wichtigsten Verbündeten, der Russland bei seinem Krieg gegen die Ukraine
unterstützte. Die ehemaligen Machthaber in den drei Staaten sind
inzwischen gestürzt, gefangen oder getötet worden.
Folgt daraus, dass die russische Außenpolitik gescheitert ist? Welche
Prioritäten verfolgt sie überhaupt, wo kann sie doch noch Erfolge
verzeichnen? Wie hat sich Russlands Verhältnis zu den USA und China
verändert? Und wie wird der Krieg gegen den Iran Russlands Vorgehen in
der Ukraine beeinflussen?
Darüber sprechen Alice Bota und Michael Thumann in dieser Ostcast-Folge
mit der Russland-Expertin Sabine Fischer. Sie ist Senior Fellow bei der
Stiftung Wissenschaft und Politik und Autorin des Buches Die
chauvinistische Bedrohung, Russlands Kriege und Europas Antworten. Einer
ihrer Schwerpunkte ist die russische Außenpolitik. Eines zeigt sich: Die
russische Außenpolitik ist einer Priorität unterworfen, nämlich dem
Krieg gegen die Ukraine.
Alle drei Wochen sprechen wir im Ostcast über Politik und Gesellschaft
der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen
und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen
Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern.
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