Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht die Juristin, Autorin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş über ihre Arbeit, über den Iran und Afghanistan als Orte institutionalisierter Unfreiheit, über die eigentümliche Blindheit westlicher Diskurse, die Unterdrückung gern als Identität missverstehen, und über eine europäische Politik, die im Umgang mit islamistischen Regimen allzu oft zwischen Pragmatismus und Verdrängung schwankt.