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fictionSep 9, 202618:13

10 - Das Ende des Insulaners

Sherlock Holmes

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10 - Das Ende des Insulaners

Sherlock Holmes

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Sherlock Holmes10 - Das Ende des Insulaners. Machine-transcribed; use the interactive transcript above to jump the player to any line.

Abschnitt 10 von das Zeichen der Vier. Dies ist eine Liebrivox-Aufnahme, alle Liebrivox-Aufnahmen sind lizensfrei und in öffentlichen Besitz. Weitere Informationen und Hinweise zur Beteiligung an diesem Projekt gibt es bei Liebrivox.org. Gelesen von Rebecca Braunert Plankels. Das Zeichen der Vier von Arthur Cornendoll. 10. Kapitel. Das Ende des Insolanas. Unser Mal war ein sehr heiteres. Homes befand sich in vortrefflicher Stimmung. Ich habe ihn nie so glänzend in der Unterhaltung gesehen. Er sprach über die verschiedenartigsten Gegenstände, über Passionsspiele, mittelalterliche Topverarbeit, berühmte Violinen, den Budismus von Cylon und die Kriegsschiffe der Zukunft. So eingehend als hätte er aus jedem ein spezielles Studium gemacht. Sein guter Humor bildete den größten Gegensatz zu der düster Niedergeschlagenheit der

vorhergehenden Tage. Jones erwies sich als liebenswürdiger Gesellschafter und genoss sein Mal mit der Mine eines Feinschmeckers. Mich selbst erregte der Gedanke, dass wir uns dem Ende unserer Aufgabe näherten auf das Angehnemste. Und ich liess mich durch Homes Heiterkeit vorreißen. Keiner von uns macht auch nur eine Anspielung auf den Grund unseres Balsamen seins. Als der Tisch abgeräumt war, sah Homes nach seiner Uhr und füllte drei Gläser mit Portfein. Ein Glas auf das glückliche Gelingen unserer kleinen Expedition. Und nun ist es hohe Zeit aufzubrechen. Haben Sie eine Pistole Watson? Nur den alten Revolver in meinem Pult. Nehmen Sie ihn ja mit. Es ist gut, auf alles vorbereitet zu sein. Die Droschke steht vor der Tür. Ich habe sie auf halb sieben bestellt. An der Westminsterwerft fanden wir das Boot schon für uns bereit. Homes prüfte es mit kritischen Blicken. Woran lässt sich erkennen, dass dies ein Polizeiboot ist, fragte er.

An der grünen Lampfer auf der Seite. Dann schaffen sie es fort. Die kleine Veränderung war bald gemacht, wir bestiegen das Boot und die Seile wurden gelöst. Jones Homes und ich saßen auf dem Hinterdeck. Ein Mann war am Steuerruder, ein anderer bediente die Maschine und zwei stämige Polizeibemte standen auf dem Vorderteil. Wohin fragte Jones? Nach dem Tower, sagt ihnen, dass sie gegenüber Jacobsons Werft halten. Unser Fahrzeug war augenscheinlich ein sehr schnelles. Die langen Reihen beladen Akkene, an denen wir vorüber schossen, schienen uns still zu stehen. Homes lächelte vor zur Friedenheit, als wir einen Flussdampf erholt und hinter uns zurückließen. Wenn es so weitergeht, sollte uns denke ich nichts auf dem Fluss ergehen können, sagte er. Das meine ich auch und es gibt gewiss nicht viele Boote, die es uns zuvor tun werden. Wir müssen es mit der Aurora aufnehmen, die als ein schnellsehgler bekannt ist.

Das wird nicht leicht sein. Nun lassen sie mich aber erzählen, wie es mir ergangen ist, worsen. Um mich von meinem Ärger über das Hindernis zu zerstreuen, das uns im Wege lag, hatte ich mich, wie sie wissen, in eine chemische Analyse gestürzt. Eine unserer größten Staatsmänner sagt, dass ein Wechsel in der Arbeit die beste Ruhe ist und der hat recht. Nachdem mir das Experiment mit dem coolen Wasserstoff gelungen war, kehrte ich zu unserem Skolteproblem zurück und dachte die ganze Geschichte von neuem durch. Meine jungen hatten Strom aufwärts und abwärts gesucht ohne Erfolg. Das Boote war an keinem Landungsplatz, an keiner Werft und war auch nicht zurückgekommen. Dass sie es versenkt haben sollten, hielt ich für unwahrscheinlich. Ich trote dem Small einen gewissen Grad von Schlauheit zu, die hatte er bewiesen bei seiner fortgesetzten Wacht über Pondicherry Lodge. Er musste während seines Aufenthalts in London irgendein Geheimes verstecke gehabt haben, dass er gewiss nicht aufgeben würde, ohne er es sicher zu sein, dass er den Zufluchtort

entbeeren könnte. Besonders musste ihm daran liegen, seinen Kameraden vor allen Blicken zu verbergen, denn mochte er ihn zu stützen, wie er wollte, seine Erscheinung blieb höchst auffallen. Die beiden waren aus ihrem Schlupfinkl, unter dem Deckmantel der Dunkelheit aufgebrochen, und mussten Wünschen ihn vor Tagesanbruch wieder zu erreichen. Nun war es nach Angabe der Frau Smith drei Uhr vorbei, als sie das Boote kamen. Eine Stunde später wurde es ganz hell, und viele Leute waren schon auf den Füßen. Darauf folgerte ich, dass sie nicht weit gefahren sein könnten. Sie bezehnten in Smith guter für das er seinen Mund hielt, legten einstweilen Beschlag auf sein Boot bis zur schließlichen Flucht und alten mit dem Schatz in ihr Versteck. In einer späteren Nacht konnten sie dann unter dem Schutz der Dunkelheit nach irgendeinem Schiff bei Graves End oder in den Downs abdampfen, wo sie ohne Zweifel schon ihre Überfahrt nach den Kolonien oder Amerika vorbereitet hatten. Aber das Boot, das haben sie doch nicht in ihr Versteck genommen. Sehr wahr, doch konnte die Aurora trotz ihrer Unsichtbarkeit nicht weit sein.

Ich versuchte mich ans Mordstelle zu setzen und die Sache zu betrachten, wie ein Mann von seiner Otheitskraft es tun würde. Das Boot zurückzuschicken oder ist auf irgendeiner Werft zu behalten, hieß er der Polizei die Verfolgung erleichtern. Wie konnte er also sein Fahrzeug zugleich verbergen und es denn noch bei der Hand haben, sobald er es brauchte? Ich überlegte, was ich selbst getan hätte, wenn ich in seinen Schuhen steckte. Da konnte ich mir nur ein Mittel ausdenken. Ich würde das Boot einem Schiff bauer oder Schiff Zimmermann übergeben, mit der Weisung irgendeine unbedeutende Ausbessung daran vorzunehmen. Der hätte es in seinen Schuppen oder Bauhof bringen lassen und auf diese Art wirklich verborgen, während man es nach Bedarf in ein paar Stunden wieder haben konnte. Das scheint allerdings einfach. Eben, diese aller einfachsten Dinge sind es, die so leicht übersehen werden. Es kam auf einen Versuch an. Als Matrose verkleidet, durch Forschte ich alle Schiffsbauhöfe den Fluss entlang. 15 Mal war es vergeblich.

Aber beim 16. Jacobsons erfuhr ich, dass die Aurora ihnen vor zwei Tagen von einem Mann einen Stelltsfuß übergeben worden wäre, zur Ausbessung des Steuers. Aber das Steuerruder ist heil und ganz, sagte der Werkführer. Die Dort ist mit den roten Streifen. Es traf sich merkwürdig, dass ich gerade in dem Augenblick Mordekay Smith zu Gesichter bekam, den verschwundenen Eigentümer des Dampfboots. Er war stark angetrunken und brüllte selbst seine Namen und den Namen seines Boots heraus, sonst hätte ich ihn schwerlich erkannt. Ich brauche die Aurora heute Abend um acht Uhr, Riefer, wohl zu merken, punkt acht Uhr. Ich habe zwei Herren, die auf mich warten. Sie hatten ihn offenbar gut bezahlt, denn er war sehr freigibig mit dem Gelde und teilt recht zum Links-Schillinge aus. Ich folgte ihm eine Weile, bis er in einer Kneipe verschwannen, dann ging ich auf den Bauhof zurück und stellte eine Jungen aus meiner Bande, den ich unterwegs traf, als wache auf. Er soll uns vom Ufer aus mit einem Taschentuch zu wehnen, wenn die Aurora abdampft.

Wir bleiben mit unserem Fahrzeug abseits im Fluss erlegen und es müsste Sonderbar zugehen, wenn es uns nicht gelänge, die Männer den Schatz kurz alles zu fangen. Sie haben jedenfalls den Plan sehr fein ausgedacht, mögen es nun die rechten Leute sein oder nicht, sagte Jones. Wäre die Sache in meinen Händen gewesen, so hätte ich eine Anzahl Polizisten in der Nähe postiert, um sie festzunehmen, sobald sie zum Vorschein gekommen wären. Die hätten lange warten können, glauben sie mir. Small ist ein Gerebenerkerr, er würde erst einen Spion vorausgeschickt haben und sobald der Argwohnschöpfte sich abermals eine Woche stillverhalten. Aber den Mordecai hätten sie doch festnehmen und benutzen können, ihren Versteck aufzufinden, sagte ich. Das ehltig für verlorene Mühe. Ich möchte Wettin das Smith gar nicht weiß, wo sie sich aufhalten. Warum sollte er danach fragen, solange er Schnaps und gute Bezahlung hat? Sie schicken ihm nur Botschaft, wenn sie ihm brauchen. Ich habe alles wohl erwogen und auf meine Weise wird es am besten gehen.

Während dieses Gesprächs war unser Boot unter einer Temsebrücke nach der anderen dahingeschossen. Als wir an der City vorbeikamen, vergoldeten die letzten Strahlen der Sonne das Kreuz auf dem St. Paul's Kirchtom. Als wir den Tower erreichten, herrschte bereits der Malicht. Das Dort ist Jacobsons Schiffsbauhof, sagte Holmes, auf ein Gewürf von Masten und Segeln deutend. Wir wollen hier langsam auf und abkreuzen unter Deckung jener Leichterbote. Er nahm einen Nachtfernglas aus der Tasche und späte nach dem Ufer hin. Ich sehe meine Wache auf dem Posten, aber sie gibt kein Zeichen. So lassen sie uns doch eine Strecke weit den Fluss hinunterfahren und auf die Aurora warten, sagte Jones Eifrig. Wir waren jetzt alle in Aufregung selbst die Polizisten und die Heizer, die doch nur eine sehr unklare Vorstellung davon hatten, um was es sich handelte. Wir können nicht mit Sicherheit annehmen, dass sie Fluss abwärtsfahren, erwiderte Holmes. Von diesem Punkt aus sehen wir den Eingang der Werft. Uns dagegen können sie kaum gewahr werden.

Es wird eine klare Nacht. Wir haben Licht genug und müssen vorerst bleiben, wo wir sind. Schauen Sie noch einmal dort hinüber. Flattert da nicht etwas weißes? Ja, es ist ihr Junge mit dem Taschentuch. Ich kann ihn dort, ich seh ihn. Und da ist auch die Aurora, Rief Holmes. Sie schießt davon in Teufels Eile. Fahrt drauf los, Bootsmann. So schnell ihr könnt hinter dem Dampfher mit dem gelben Licht. Es wäre doch wahrhaftig zu toll, wenn er uns am Ende noch durchginge. Von uns ungesehen war die Aurora durch einige kleine Fahrzeuge gedäckt aus der Werft in den Fluss geblitten. Jetzt flog sie Strom abwärts nah am Ufer hin mit furchtbarer Geschwindigkeit. Jones sah ihr Ernsthaft nach und schüttelte den Kopf. Das geht sehr schnell. Ich zweifle, ob wir sie einholen. Wir müssen, wir müssen Rief Holmes, die Zähne zusammenbeißend. Schürt das Feuer ihr Heizer, das Boot muss sein äußerst tun. Sollten wir auch verbrenden, haben müssen wir sie.

In Rasen der Eile ging es jetzt hinter der Aurora her. Die Kesselfeuerung brasselte, die mächtigen Maschinen echten und stönten wie ein großes Metall in das Herz. Der scharfe Schnabel unseres Dampfers durchschnitt den stillen Fluss, das rechts und links zwei große Hugen dahin rollten. Mit jedem Herzschlag der Maschinen sprang und bebte das Boot wie ein lebendiges Wesen. Eine große gelbe Laterner in unserem Buch warf einen langen, flakenden Lichtstrahl vor uns her. Wade ausein wir die Aurora wie einen dunklen Fleck und das Gekreusel des weißen Chums hinter ihr Zeugte von der Schnelligkeit ihres Laufs. Wir schossen an Kanen, Dampfern handelt Schiffen vorbei, hinter dem einen fort und um das andere herum, stimmen riefen uns an aus der Dunkelheit, aber immer raste die Aurora vorwärts und wir immer hinterher. Mehr Kohlen ihr Leute, mehr Kohlen, schrie Holmes in den Maschinenraum hinunter, während ihm die schreckliche Glut ins erhitzte Gesichtschlug. Wir brauchen allen Dampf, der sich irgendein beschaffen lässt. Ich meine wir kommen etwas mehr, sagte Jones, die Aurora scharf im Auge behaltend.

Ganz gewiss rief ich. In ein paar Minuten haben wir sie erreicht. In dem Augenblick wollte jedoch unser böses Geschick, das ein Buchsier Dampfer mit drei Kanen im Schlepptau uns in die Quere kam. Nur durch eine rasche Bewegung des Steuers konnten wir den Zusammenstoß vermeiden. Wir mussten den Schlepper umgehen und als wir wieder in unserer Bahn waren, hatte die Aurora an 200 Meter Vorsprung gewonnen, in dessen war sie noch immer gut in sich. Die nebelige, unsichere Dämmerung ging in eine klare Sternhäller Nacht über. Unsere Dampfkessel taten ihr äußerst es und das gebrechliche Fahrzeug beibte und krachte, während es mit Will der Gewalt vorwärts getrieben wurde. Wir waren an den West India-Dox vorbei, hatten die lange Krümung bei Dead Fort hinter uns und jetzt ging es wieder gerade aus. Der dunkle Fleck vor uns enthüllte sich immer deutlicher als die schlanker Aurora. Jones richtete unsere Leuchte auf sie, so dass wir die Gestalten auf ihrem Deck unterscheiden konnten. Ein Mann saß im Hinterteil einen schwarzen Gegenstand auf den Knien über den er sich

niederbeute. Neben ihm lag eine dunkle Masse, welche wie eine Neufundlanddokka aussah. Der junge Hielters Steuer und im roten Schein des Dampfkessel sah ich den alten Smith Händen bis zum Gürtel nackt und aus allen Kräften Kohlen schaufwild. Sie mochten sich anfangs gefragt haben, ob wir sie wirklich verfolgt haben. Aber jetzt, da wir unablässig auf ihrer Fährte blieben, konnten sie nicht mehr im Zweifel darüber sein. Bei Greenwich waren wir ungefähr 300 Schritte hinter ihnen. Bei Blackwall konnten es nicht mehr als 250 sein. Ich habe so manches Tier gehetzt in aller Herrenländer, während meines wechselvollen Lebens. Aber niemals hat ein Sport mich in so wilder Aufregung versetzt, als diese wahnsinnige Menschen jagt auf dem Temsefluss. Beständig näherten wir uns ihnen einen Meter nach dem anderen. In der Stille der Nacht konnten wir das Stönen und klappern ihrer Maschinen hören. Der Mann auf dem Hinterdeck kauerte am Boden und bewegte die Arme als färichte er eine Arbeit. Von Zeit zu Zeit sah er auf, wie um mit Blickeln die Entfernung zu messen, die uns noch

trennte. Näher und näher kamen wir. Jones Schree sie möchten anhalten. Jetzt waren wir nur noch vier Bootslängen hinter ihnen, beide Boote flogen in furchtbare Eile dahin. Bei unserem Anruf sprang der Mann am Steuer in die Höhe, stieß wilde Flüche aus und schüttelte seine geballten Feust gegen uns. Er war ein Mittelgrußer, kräftiger Mann, und wie er so breitbeinig da stand, sich im Gleichgewicht halten, konnte ich sehen, dass er an seinem linken Bein vom Knie an einen Hölzernen Stelzfuß drog. Als seine Schrille, zornige Stimme erschalte, entstand in der dunklen Masse auf dem Deck eine Bewegung. Es deinte und streckte sich, bis ein kleiner schwarzer Mann darstand, der kleinste, den ich jemals gesehen, mit einem großen unförmlichen Kopf, den eine Menge Würres zertzaustes Haar bedeckte. Rums hatte schon seinen Revolver gespannt, und ich eckriff schnell den Meinigen bei dem Anblick dieses wilden, misgestalteten Geschöpfes. Er war in einer Art Mantel oder dunkle Decke gehüllt, die nur sein Gesicht freilies, aber

das Gesicht musste einen im Schlafer folgen. Nie habe ich Züge gesehen, die so sehr den stämpe, tierischer Grausamkeit drog. Seine kleinen Augen glüten und brannten in dunklem Feuer, aus seinen dicken Lippen starten die Zähne hervor, mit denen er klapperte, und uns angrenzte in bestialischer Wut. Geben sie Feuer, sobald er die Hand hebt, sagte Homsrug. Wir waren nur noch eine Bootslänge entfernt, und fast berührten wir unsere Beute. Ich sehe die beiden noch vor mir im Lichte unserer Laterne. Den weißen Mann mit dem Steltsfuß, wie er seine Flüche zu uns herüberschleuderte, und den teuflichen Zwerg mit den großen gelben knürschenden Zähnen und dem scheuslichen Gesicht. Es war gut, dass wir ihn so deutlich sehen konnten, denn jetzt zucker unter seiner Umhüllung ein kurzes Rundesstück Holz hervor, wie ein Schulineal, und setzte es an die Lippen. Unsere Pistolen gingen gleichzeitig los, er taumelte, warf die Arme in die Höhe, gab einen kochenden Ton von sich und viel über Bord in den Strom.

Noch einmal sah ich den Blick seiner giftigen drohenden Augen in mitten des weißen Wasserschaums. Im selben Augenblick warf sich der Steltsfuß auf das Steuerruder, drückte es nieder, und sein Boot flog dem südlichen Ufer zu. Wir schossen daran vorbei, wendeten jedoch sofort um. Es war schon dicht am Lande gerade an einer recht wilden und höchsten Stelle, wo das Mondlicht auf weiten Sumpfstrecken glitzerte, mit fützend stehenden Wassers und schichten einer faulenden Vegetation. Mit einem dummen Stoß liß das Boot auf das sumfige Ufer, das Vorderteil in der Luft, die hinterseite im Wasser, der Flüchtlingssprang heraus, aber sein Steltsfuß sank Augenblicklich der ganzen Länge nach in den durchweichten Boden, vergeblich all seine Anstrengung sich zu befreien, nicht einen Schritt konnte er vor oder rückwärts machen. Er brüllte vor ohnmächtiger Wut und schließ war zweifelt mit dem anderen Fuß in den Schlamm, aber sein Ring in Boote den Hölzern entstumfen nur noch tiefer in den Zähnen ufergrund. Als wir neben der Aurora beilegten, war er so fest eingegangen, dass wir nur mit Hilfe

eines Towers, welches ihm über die Schultern geworfen wurde, im Stande waren, ihn wie einen Riesenfisch über unseren Schiffsrand zu heben und zu ziehen. Die beiden Smith, Vater und Sohn, saßen möglich in ihrem Boot, doch kamen sie ganz demütig zu uns ein Bord, als es ihnen befolgen wurde. Die Aurora selbst machten wir Flot und befestigten sie hintereinander in unserem Boot. Eine starke, eisene Kiste indische Arbeit stand auf dem Deck, das war ohne Frage, die selbe, die den verhängnisvollen Schatz des Skolthus enthielt. Der Schlüssel fehlte, aber sie war von beträchtlichen Gewicht. So brachten wir sie denn vorsichtig in unsere kleine Karüte. Während wir langsam Strom abwärts dampften, wendeten wir unsere Leuchte nach allen Seiten, aber nirgends war eine Spur von dem Insulane zu entdecken. Die Gebäne dieses an unseren Ufern so fremdartigen Gastes liegen wohl tief auf dem Boden der Temse, in irgendeinem dunklen Morast. Sehen sie da, sagte Holmes auf das Hölzerne Gangbrett deutend. Wir haben unsere Pistolen gerade noch rechtzeitig abgefeuert.

Und wirklich, dicht hinter der Stelle, auf der wir gestanden hatten, steckte einer der mörderischen Dorne, die wir so gut kannten. Er musste in dem Augenblick zwischen uns hindurch geschwert sein, als wir losschossen. Holmes lächelte nur und zukte die Achseln. Aber ich gestehe, dass mir schauderte, bei dem Gedanken an den grässlichen Tod, dem wir in dieser Nacht nur knapp entgangen waren. Ende von Abschnitt 10.

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