Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter und weitere Politiker haben
gefordert, Israel bei einem möglichen Angriff aus dem Iran auch mit der
Bundeswehr direkt zu unterstützen. Verteidigungsminister Boris Pistorius
(SPD) hatte jedoch am Samstag gesagt, ein Einsatz der Bundeswehr in
Israel sei derzeit kein Thema. Hätte die Bundeswehr überhaupt die
Kapazitäten, sich dort zu beteiligen? Und welche möglichen Gefahren
wären damit verbunden? Diese und weitere Fragen beantwortet Carlo
Masala, Professor für internationale Politik an der
Bundeswehruniversität in München.
In den USA hat die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Kamala
Harris, laut Medienberichten ihren Kandidaten für das Vizepräsidentenamt
benannt: Tim Walz, Gouverneur des Bundesstaates Minnesota. Wer das ist
und warum sich Harris für ihn entschieden haben könnte, erklärt
ZEIT-ONLINE-Korrespondentin Rieke Havertz.
In Bangladesch sortiert sich die politische Lage nach der Flucht der
Regierungschefin Scheich Hasina neu. Ein Sprecher der Oppositionspartei
BNP gab bekannt, dass die Oppositionsführerin Khaleda Zia aus dem
Gefängnis entlassen worden sei. Zusätzlich löste der Präsident Muhammed
Shahabuddin das Parlament auf und kommt damit einer der zentralen
Forderungen der protestierenden Studenten nach. Ob die Protestierenden
auch weitere Forderungen nach einer neuen Regierung erfüllt bekommen,
sagt Natalie Mayroth. Sie hat die Lage in Bangladesch für ZEIT ONLINE
analysiert.
Was noch? Forscher vermuten auf dem Merkur eine kilometerdicke
Diamantschicht.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Benjamin Probst
Weitere Links zur Folge:
Nahostkonflikt: Möglicher Beistand der Bundeswehr für Israel ist
umstritten
Nahostkonflikt: Wer hält zu wem?
Bangladesch: Die eiserne Regentin flieht
Börsencrash: Wie Carry Trades die Börsen beben lassen
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