Wer heute eine Wohnung sucht, braucht vor allem eines: Glück. Oder viel
Geld. Seit Jahren steigen die Mieten rasant – und eine echte Entspannung
ist nicht in Sicht. In vielen Städten zahlen Mieterinnen und Mieter
inzwischen deutlich mehr als noch vor einem Jahrzehnt, besonders bei
Neuvermietungen. Gleichzeitig dreht sich die politische Debatte
scheinbar im Kreis: mehr Regulierung, mehr Neubau, mehr Förderprogramme
– doch der Durchbruch bleibt aus.
Warum ist Wohnen so teuer geworden – und was müsste passieren, damit es
wieder bezahlbar wird? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von Ist
das eine Blase?, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und
Gerechtigkeit. Eingeladen dazu haben wir den ZEIT- Wirtschaftsredakteur
Marcus Rohwetter, der sich seit vielen Jahren mit allen Fragen rund ums
Wohnen befasst. Er erklärt, wie sich die Mieten tatsächlich in den
vergangenen 15 Jahren entwickelt haben und warum vor allem junge
Menschen heute besonders unter den hohen Preisen leiden. Ein Problem sei
nicht nur der Mangel an Wohnraum, sondern auch dessen Verteilung: Viele
Menschen bleiben lange in großen Wohnungen, während andere kaum etwas
finden.
Im Gespräch geht es außerdem darum, was staatliche Eingriffe wie
Mietpreisbremse und Kappungsgrenzen tatsächlich bewirken – und warum sie
oft hinter den Erwartungen zurückbleiben. Kann mehr Neubau die Preise
wirklich dämpfen? Oder stößt das Mantra „bauen, bauen, bauen“ längst an
seine Grenzen?
Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
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